Stationen

Helmstedt, Hötensleben, Marienborn

Die Tour beginnt am Zonengrenz-Museum Helmstedt. Nach einer Führung durch das Museum geht es mit dem Bus oder Pkw Richtung Hötensleben weiter. Nach einer Besichtigung der Grenzanlagen führt die Fahrt zur Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn. Endstation ist nach ca. 3,5 Stunden wieder das Zonengrenz-Museum Helmstedt.

Station 1: Zonengrenz-Museum Helmstedt

Das Zonengrenz-Museum Helmstedt dokumentiert anhand von Originalobjekten, Fotografien, Modellen und lebensgroßen Inszenierungen in fünf Abschnitten die Geschichte der ehemaligen innerdeutschen Grenzen von ihren Anfängen bis zur Wiedervereinigung Deutschlands 1990. So erfolgt z. B. in der Abteilung "Das Gesicht der Grenze" eine beeindruckende Darstellung der Grenze mit originalem Streckmetallzaun, Warnschildern, Minen, Selbstschussanlage und einem Überblicksmodell der Sperranlagen.

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Station 2: Grenzdenkmal Hötensleben

Nur wenige Kilometer von Helmstedt entfernt kann man in Hötensleben das ehemalige Grenzsystem im Originalzustand studieren. Auf einer Länge von 350 m und einer Fläche von 6,5 ha sind unter anderem die Sichtblendmauer, der Signalzaun, das Sicht- und Schussfeld mit Lichttrasse, Kolonnenweg und Kfz-Hindernis, die Grenzmauer und der Führungsturm mit Kfz-Stellung erhalten geblieben. Besonders beeindruckend ist der Verlauf der Sperranlage an dieser Stelle auch, weil sie unmittelbar hinter den Häusern des Ortes errichtet wurden. Hier wird die Unmenschlichkeit der der ehemalichen innerdeutschen Grenze auf bedrückende Weise nachvollziehbar.

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Station 3: Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

Im Gegensatz zur Grenze bei Hötensleben war der Grenzkontrollpunkt Marienborn-Helmstedt direkt an der BAB 2 gelegen passierbar. Doch auch hier spürten Reisende, dass es sich nicht um eine normale Grenze zwischen zwei Ländern gehandelt haben kann. Etwa 1000 Bedienstete arbeiteten in der der bedeutendsten und größten Grenzübergangsstelle. Heute ist dieser Ort eine Gedenkstätte geworden. Eine Begegnungsstätte, die zum Erinnern und Betrachten einladen will. Ein Besucherleitsystem führt über das Gelände. Ehemalige Funktionseinheiten wie die Paßkontrolleinreiche, die Kontrollgarage und der Kommandoturm können im Rahmen der Rundfahrt Grenzenlos besichtigt werden. Eine Dauerausstellung erklärt die historischen Zusammenhänge und dokumentiert den Ausbau der Grenzanlagen.

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Abschluss

Die Rundfahrt endet nach etwa 3,5 Stunden am Zonengrenz-Museum Helmstedt.

Auf Wunsch zeigen wir unseren Gästen zum Abschluss der Rundfahrt Grenzenlos die Skulptur "La voute des mains". Die Skulptur steht unmittelbar an der BAB 2 und ragt dort neun Meter hoch in den Himmel. Die Botschaft dieses "Denk-mal's" ist eindeutig:

Die wiedergewonnene Einheit sorgsam zu pflegen und in gegenseitier Achtung zu vollenden!