Geplante Veranstaltungen 2012
"La voute des mains" wird ins rechte Licht gesetzt

Die Beleuchtung der Skulptur "La voute des Mains" wurde instand gesetzt
Das Monument "La voute des mains" wird nun wieder im Dunkeln angestrahlt und kann dadurch besser wahrgenommen werden. Am 03.10.1995 wurde "La voute des mains" der Öffentlichkeit vorgestellt. In den Jahren danach wurde die Beleuchtungsanlage beschädigt und demontiert. Aus Anlass des 20. Jahrestages der Wiedervereinigung organisierte der Verein Grenzenlos am 03. Oktober 2010 eine große Gedenkveranstaltung an der Skulptur statt. Der Ehrenbürgermeister Hans-Otto Kieschke, der auch schon die notwendigen Mittel zur Aufstellung der Skulptur aquirierte, sorgte wiederum für den finanziellen Rahmen zur Durchführung der Gedenkfeier in 2010. Dafür wurden zahlreiche Helmstedter Firmen angesprochen, die diese Maßnahme gerne unterstützten. Der Überschluss sollte dazu verwandt werden, die Beleuchtung an der Skulptur "La voute des mains" wieder herzustellen. Die noch fehlenden finanziellen Mittel wurden vom Lions-Club Helmstedt gespendet.
Die Bedeutung der Skulptur: Erinnerung an den Sieg der Menschen und der Menschlichkeit über ein inhumanes politisches System; aber auch als Mahnung an alle Deutschen, die wiedergewonnene Einheit sorgsam zu pflegen und sie in gegenseitiger Achtung zu vollenden.
"Der gute Vater"
19.03.2012, 19.00 Uhr, Sitzungssaal des Helmstedter Rathauses
Nicht Opfer sondern Täter
Filmdokumentation zu zwiespältiger Lebensgeschichte
Mit der zwiespältigen Lebensgeschichte von Bruno Sattler, der als Opfer der DDR-Justiz galt, beschäftigt sich eine Veranstaltung. Der Film "Der gute Vater - eine Tochter klagt an" mit anschließender Diskussion wird präsentiert.
Auf der Suche nach der Wahrheit über ihren Vater muss Beate Niemann erkennen, dass dieser nicht Opfer, sondern Täter war. Als Gestapo-Chef in Belgrad organisierte er den Mord an Juden und die Verschleppung von Zivilisten zur Zwangsarbeit. Nach dem Krieg kehrte er unter falschem Namen nach West-Berlin zurück. Die persönliche Feindschaft zwischen Sattler und Mielke führte zur Verhaftung durch die Stasi. Bruno Sattler galt als verschollen bis seine Familie zufällig von seiner Verurteilung als Kriegsverbrecher erfuhr.
Mit diesem Film ist dem Regisseur Yosh Tatari, mehrfacher Grimme-Preisträger, und der Autorin Beate Niemann, Tochter Sattlers, eine packende Dokumentation gelungen, die in eindrucksvoller Weise auf die zwei Gesichter Sattlers eingeht und widerspiegelt, wie schmerzlich die Verarbeitung einer eigenen Familiengeschichte ist.
Nach dem Film möchten Regisseur und Autorin mit dem Publikums ins Gespräch kommen.
Um Anmeldung wird gebeten (Tel. 05351717-7777 oder unter birgit.wippich@-helmstedt.de
Sonderfahrt Grenzenlos zum Musical "Hinterm Horizont"
Anlässlich des Jubiläums 20 Jahre Wiedervereinigung wurde das Lindenberg-Musical „Hinterm Horizont“ in Berlin uraufgeführt. Das Musical erzählt mit all den großen Lindenberg-Songs wie „Sonderzug nach Pankow“, „Andrea Doria“, „Cello“ und natürlich „Hinterm Horizont“ eine überraschende Ost-West-Geschichte: Ost-Berlin im Jahr 2010. Eine Frau führt mit Sohn und Ehemann ein eher unauffälliges Leben. Dann beginnt „Hinterm Horizont“ eine Reise in die Zeit des Eisernen Vorhangs, voller schicksalhafter Begegnungen und grenzenloser Gefühle.
Der Buchautor Thomas Brussig (Sonnenallee), den wir anlässlich der Universitätstage 2010 in Helmstedt begrüßen konnten, hat das Musical gemeinsam mit Udo Lindenberg konzipiert. „Hinterm Horizont“ gilt als musikalische Aufarbeitung der deutsch-deutschen Geschichte. Der Verein Grenzenlos – Wege zum Nachbarn e. V. bemüht sich seit nunmehr 15 Jahren einen Beitrag zur Wiedervereinigung zu leisten. Auf die musikalische Aufarbeitung der Thematik sind wir darum sehr gespannt und hoffen auch Ihr Interesse wecken zu können, uns nach Berlin zu begleiten.
Nähere Einzelheiten zum Termin und den Konditionen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Flyer.