Als 1989 die Mauer fiel, wurde nicht nur die Teilung Deutschlands beendet. Das Glück und die Wiedervereinigung der Deutschen markierten auch das endgültige Ende des Ost-West-Konfliktes in Europa und der Welt. Seitdem werden "Wege zum Nachbarn" gesucht und gefunden. Dieses ist aktueller denn je. Denn das, was Grenzen anrichten können, wenn sie Ausdruck von Hass und Abschottung sind, bleibt auch künftig für die Menschheit ein belastendes Phänomen. Da ist es wichtig, die Erinnerung an überwundene Grenzen aufrecht zu erhalten. Dieses ist das Ziel des Projektes "Grenzenlos - Wege zum Nachbarn."
Weil nirgendwo in Deutschland die Grenzgeschichte noch so authentisch erlebbar ist, will die Region Helmstedt Marienborn die Erinnerung an die Teilung Deutschlands wachhalten. An dem Projekt "Grenzenlos - Wege zum Nachbarn" beteiligen sich auf niedersächsischer Seite das Zonengrenz-Museum Helmstedt und die alljährlich zum Tag der Deutschen Einheit stattfindenden "Helmstedter Universitätstage" und auf sachsen-anhaltinischem Gebiet das Grenzdenkmal in Hötensleben und die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn.