Helmstedt

Stadtführungen in Helmstedt

Die einstige Universität, das Juleum in Helmstedt. Foto: Stadt Helmstedt

Stadt Helmstedt
FB Kultur und Tourismus
Markt 1
38350 Helmstedt
Ansprechpartnerin Ina Goschnick
Telefon 05351 172530
ina.goschnick@stadt-helmstedt.de
www.stadt-helmstedt.de

Entdecken Sie die Stadt zu Fuß und erfahren Sie etwas über die bewegte Geschichte Helmstedts. Speziell geschulte Stadt- und Gästeführerinnen stillen Ihren Wissensdurst und geben Einblicke in die Geschichte der einstigen Universitäts- und Hansestadt.

Das Stadtbild ist geprägt von architektonischen Schätzen der Vergangenheit. Mit knapp 400 Fachwerk- und Professorenhäusern gilt Helmstedt als Stadt des deutschen Fachwerks. Auch die mittelalterlichen Befestigungsanlagen sind in Teilen sehr gut erhalten. Berühmtheit weit über die Landesgrenzen hinaus erlangte Helmstedt in der Neuzeit mit der 1576 eröffneten und von Herzog Julius privilegierten Landesuniversität, der Academia Julia. Berühmte Professoren lehrten in den ersten 60 Jahren mehr als 15.000 Studenten. Das Haupt- und Aulagebäude, das Juleum Novum, beherbergt heute das Kreis- und Universitätsmuseum sowie eine Bibliothek mit ca. 30.000 historischen Titeln aus der Universitätszeit. Das Auditorium Maximum des Juleum wird für Konzerte und Veranstaltungen genutzt.

Gleich zwei Klöster verleihen der kleinen Stadt große Bedeutung. Das katholische Kloster St. Ludgerus mit seiner Doppelkapelle ist das älteste kirchliche Baudenkmal der Umgebung. Einzigartig ist das evangelische Kloster St. Marienberg mit Paramentenwerkstatt und Schatzkammer. Die romanische Basilika des Klosters St. Marienberg und die dreischiffige spätgotische Hallenkirche St. Stephani prägen das Stadtbild und müssen Vergleiche mit großen sakralen Bauten in Deutschland nicht scheuen.

Dort, wo sich ehemals die Tagebaue Helmstedt und Wulfersdorf befanden, entwickelt sich ein reizvolles länderübergreifendes Bade- und Freizeitgewässer – der Lappwaldsee. Bis voraussichtlich 2032 entsteht hier der drittgrößte See in Niedersachsen, doch schon jetzt lohnt ein Weg zum ausgekohlten Tagebau. Hier bietet der Grillplatz am Lappwaldsee eine besondere Kulisse und Genuss!

Das Brunnental bietet eine Vielzahl von Rad- und Wanderwegen, Teichen und Grünanlagen. Die parkähnliche Landschaft lädt zu ausgedehnten Spaziergängen und Radtouren ein. Auf dem Grenzlehrpfad und dem Grenzenlos-Radweg bewegt sich der Besucher zu Fuß oder auf zwei Rädern auf dem ehemaligen Todesstreifen, heute eine grüne Idylle. Die lange Tradition als Badeort hat Bad Helmstedt der schwefelsauren Badequelle mit starkem Mineralgehalt, den Seen und einer kohlensauren Trinkquelle zu verdanken. Aber auch Theatergeschichte wird hier geschrieben und der Grillplatz am Brunnentheater lädt zum Genießen ein!

In und um die Stadt Helmstedt gibt es viel Interessantes zu entdecken. Wir freuen uns auf Sie!

Gruppenführungen auf Anfrage

Dauer 1,5-2 Stunden
Geeignet für Schulklassen jeden Alters

Das Juleum, Hauptgebäude der ehemaligen Universität. Foto: Kreismuseen Helmstedt/M.Sterly
Ansicht der Universitätsaula. Foto: Kreismuseen Helmstedt/M.Sterly

Juleum mit Kreis- und Universitätsmuseum und ehemaliger Universitätsbibliothek

Collegienplatz 1
38350 Helmstedt
Ansprechpartnerin Marita Sterly
Telefon 05351 121-132
kreismuseen@landkreis-helmstedt.de
www.helmstedt.de

Die 1576 eröffnete erste Universität Nordwestdeutschlands wurde vom Herzog Julius von Braunschweig und Lüneburg gegründet. Sie bestand bis 1810 und umfasste vier Fakultäten: Theologie, Medizin, Rechtswissenschaften und Philosophie. Ihre Bedeutung reichte weit über die Landesgrenzen hinaus. Die Universität war Bestandteil eines europäischen Gelehrtennetzwerkes. Professoren und Studenten kamen nicht nur aus dem deutschen Sprachraum sondern auch aus Italien, Frankreich, den Niederlanden, Schottland, Dänemark und Schweden nach Helmstedt. Der weltberühmte Theologe, Philosoph und Naturwissenschaftler Giordano Bruno lebte hier auf Einladung des Universitätsgründers. Die bekanntesten Studenten waren Otto von Guericke und Carl Friedrich Gauß, der hier 1799 seine Doktorarbeit einreichte.

Die Universitätsgebäude stammen aus dem 16. Jahrhundert. Sie vermitteln zusammen mit den zahlreichen in unmittelbarer Nähe erhaltenen Professorenhäusern authentische Eindrücke des Universitätslebens sowie des Professoren- und Studentenalltags.

Öffnungszeiten

Besichtigungen mit Führung sind nach Absprache zu (fast) jeder Zeit möglich.
Reguläre Museumsöffnungszeiten:
Di-Fr 10-12 und 15-17 Uhr
Sa und So 15-17 Uhr

Empfohlene Besichtigungsdauer: 1-3 Stunden
Das Juleum ist eingeschränkt barrierefrei

Grenzenlos – Wege zum Nachbarn e. V.

c/o Stadt Helmstedt 
Markt 1
38350 Helmstedt

Kontakt

Telefon: (05351) 17-7777
Telefax: (05351) 17-7001
info@grenzdenkmaeler.de
www.grenzdenkmaeler.de

Spendenkonto

Grenzenlos – Wege zum Nachbarn e.V.
BIC GENODEF1WFV (Volksbank eG)
IBAN DE68 2709 2555 3033 5787 00
VWZ Spende Projekt Grenzenlos

Servicenavigation

© 2021 Grenzenlos – Wege zum Nachbarn e.V. ǀ Impressum ǀ Datenschutz